Hl. Nektarios von Pentapolis
Über die wahre Freiheit [1]
Homilie zu Mk 8,34-37
„Will einer Mir nachfolgen, so verleugne er sich selbst,
nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir.
Denn wer seine Seele retten will, wird sie verlieren,
wer aber seine Seele verliert um Meinet und des Evangeliums willen,
der wird sie retten.
Denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
aber Schaden nimmt an seiner Seele?
Oder was kann der Mensch geben als Gegenpreis für seine Seele“
Über die wahre Freiheit [1]
Homilie zu Mk 8,34-37
„Will einer Mir nachfolgen, so verleugne er sich selbst,
nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir.
Denn wer seine Seele retten will, wird sie verlieren,
wer aber seine Seele verliert um Meinet und des Evangeliums willen,
der wird sie retten.
Denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
aber Schaden nimmt an seiner Seele?
Oder was kann der Mensch geben als Gegenpreis für seine Seele“
Die Freiheit des Menschen folgt aus
seiner Bestimmung auf Erden
seiner Bestimmung auf Erden
Der
Mensch, dazu erschaffen, das unendlich große Bild des Göttlichen
Schöpfers auf Erden im Kleinen abzubilden, mußte notwendigerweise mit
den Eigen-schaften Gottes ausgerüstet sein, damit er in allem auf Gott
Selbst hin geordnet, auf Ihn bezogen war.[2] Als Abbild Gottes mußte der
Mensch ein seiner selbst bewußtes,[3] freies und seiner selbst
mächtiges[4] Wesen sein, denn ein Wesen ohne Bewußtsein seiner eigenen
Existenz, ohne Freiheit, ohne Macht über sich selbst, wäre der ihm
durch den großen Ratschluß des Göttlichen Schöpfers vorbehaltenen hohen
Berufung unwürdig.
