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Παρασκευή 9 Αυγούστου 2013

„Gehorcht denen, die euch führen...“

„Gehorcht denen, die euch führen...“
Hl. Johannes Chrysostomos

Zum Schriftwort:
„Gehorcht denen, die euch führen...“ [1]

„Gehorcht denen, die euch führen, und ordnet euch unter,
denn sie halten Wache um  eurer Seelen willen,
als solche, die Rechenschaft abzulegen haben werden.“

Brief an die Hebräer, 13,17
 
Das Übel von Führungslosigkeit und  Ungehorsam

1. Führungslosigkeit [2] ist gewiß überall ein Übel und die Ursache vielen Unheils, der Anfang von Unordnung und Wirrsal, doch in der Kirche ist sie noch gefährlicher als anderswo, ist doch auch die Führung in der Kirche von einer größeren und höheren Ordnung. So wie der Chor aus der Melodie und aus dem Takt fällt, wenn du seinen Leiter entfernst,  wie die militärische Phalanx aufhört, die Schlachtordnung aufrechtzuerhalten, wenn du den Feldherrn beseitigst, und wie das Schiff versinkt, wenn du den Steuermann wegnimmst, so auch wirfst du alles um und gibst es der Zerstörung preis, wenn du den Hirten wegnimmst von der Herde.

Δευτέρα 5 Αυγούστου 2013

Hl. Johannes Chrysostomos - Nichts ist stärker als die Kirche

Hl. Johannes Chrysostomos
 
1. Hoch türmen sich die Wellen, heftig braust der Sturm. Doch wir fürchten nicht, unterzugehen, stehen wir doch auf dem Fels. Mag das Meer auch toben, den Fels kann es nicht zerbrechen. Mögen die Wellen sich überschlagen, das Schiff Jesu können sie nicht zum Kentern bringen. Was sollten wir fürchten, sag mir? Den Tod? "Leben ist für mich Christus, und Sterben Gewinn" (Phil 1,21). Das Exil? "Dem Herrn gehört die Erde, und alles, was auf ihr ist" (Ps 23,1). Die Beschlagnahme von Besitztümern? "Nichts brachten wir mit in diese Welt, und es liegt auf der Hand, dass wir auch nichts mitnehmen können, wenn wir sie verlassen" (1 Tim 6,7). Was die Welt erschreckt, ist mir nicht der Rede wert, woran sie sich erfreut, verspotte ich. Weder fürchte ich die Armut, noch begehre ich Reichtum. Der Tod erschreckt mich nicht, noch auch wünsche ich zu leben, es sei denn um eures Fortschritts willen. Deshalb erinnere ich euch an diese Dinge und bitte eure Liebe, zuversichtlich zu sein.

Κυριακή 4 Αυγούστου 2013

Rede an Eutropios

Rede an Eutropios
Hl. Johannes Chrysostomos
 
Rede an Eutropios
Diese erste seiner beiden "Reden an Eutropios" den Eunuchen, Patrizier und Konsul, hielt der hl. Johannes Chrysostomos im Frühjahr 399 in der Kathedrale der Hl. Apostel in Konstantinopel, als der mächtige und tyrannische Politiker, in Ungnade gefallen am Kaiserhof und verfolgt von kaiserlichen Truppen und vom empörten Volk, als letzte Hoffnung das kirchliche Asyl in Anspruch nahm (das er zuvor abgeschafft hatte) und im Heiligtum Zuflucht suchte. Die Kirche füllte sich bald mit solchen, die schwer gelitten hatten unter der unersättlichen Habgier, Macht- und Ruhmsucht des Tyrannen, und sie waren bereit, ihn zu lynchen. Mit seiner Rede gelang es  dem heiligen Johannes, seine Herde vor dieser Sünde zu bewahren und die Herzen zur Reue zu bewegen und zum Mitleid  für den Gestürzten, der sich, notdürftig mit einem Hemd bekleidet, an den Altar klammerte, und so wurde dessen Leben vorerst gerettet.

Σάββατο 3 Νοεμβρίου 2012

Über Reichtum und Armut

Hl. Johannes Chrysostomos

Über Reichtum und Armut [1]

Der arme, doch wahrhaft reiche Lazarus
Wenn du jemanden über Gebühr reich werden siehst, preise ihn nicht selig, betrachte ihn nicht als beneidenswert, tadle nicht die Vorsehung Gottes, noch auch halte das irdische Geschehen für zufällig und planlos. Erinnere dich vielmehr an den armen Lazarus und den Reichen, der den Gipfel des Reichtums und der Genüsse erlangt hatte, aber zugleich roh und herzlos war, unmenschlich und grausamer als alle Hunde. Denn diese erbarmten sich des Lazarus und pflegten ihn,  zauderten sie doch nicht,  mit ihren Zungen die Geschwüre zu lecken, die seinen ganzen Leib bedeckten, während der Reiche ihm nicht einmal ein paar Brosamen hinwerfen mochte.

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