Hl. Gregor der Theologe
Über die Liebe zu den Armen [1]
Über die Liebe zu den Armen [1]
Vorrede
1.Männer und Brüder und Mitbedürftige – denn alle sind wir arm und bedürftig der göttlichen Gnade, mag einer auch meinen, dem anderen überlegen zu sein, wenn er die Dinge mit kleinen Maßstäben mißt –, ich bitte euch, nehmt diese Rede über die Liebe zu den Armen nicht mit Armseligkeit entgegen, sondern mit Großmut, damit ihr reich werden möchtet am Gottesreich. Und betet mit uns, damit uns gegeben werde, euch das Wort in Fülle zu verschaffen und mit diesem eure Seelen zu ernähren und das geistige Brot an jene auszuteilen, die hungern danach, sei es, indem wir Speise vom Himmel herabregnen lassen, wie Moses vormals (s. Ex 16,14ff), und Brot von Engeln verteilen (s. Ps 77,25), sei es indem wir mit wenigen Broten Tausende speisen in der Wüste, wie es Jesus danach tat (s. Mt 14,15ff), Er, das wahre Brot und die Quelle des wahren Lebens.
1.Männer und Brüder und Mitbedürftige – denn alle sind wir arm und bedürftig der göttlichen Gnade, mag einer auch meinen, dem anderen überlegen zu sein, wenn er die Dinge mit kleinen Maßstäben mißt –, ich bitte euch, nehmt diese Rede über die Liebe zu den Armen nicht mit Armseligkeit entgegen, sondern mit Großmut, damit ihr reich werden möchtet am Gottesreich. Und betet mit uns, damit uns gegeben werde, euch das Wort in Fülle zu verschaffen und mit diesem eure Seelen zu ernähren und das geistige Brot an jene auszuteilen, die hungern danach, sei es, indem wir Speise vom Himmel herabregnen lassen, wie Moses vormals (s. Ex 16,14ff), und Brot von Engeln verteilen (s. Ps 77,25), sei es indem wir mit wenigen Broten Tausende speisen in der Wüste, wie es Jesus danach tat (s. Mt 14,15ff), Er, das wahre Brot und die Quelle des wahren Lebens.
