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Πέμπτη 5 Σεπτεμβρίου 2013

Christi Gestalt im Herzen der Welt


Christi Gestalt im Herzen der Welt
Hl. Justin von Celije
Christi Gestalt im Herzen der Welt
Aus den Briefen [1]
Auch bei uns arbeitet man hart, doch ohne Gebet. Auch bei uns gibt es Denken, doch ein Denken ohne Gebet. Es scheint, dass alle, bewußt oder unbewußt, sich angestrengt bemühen, die von Christus gegebene Heilsökonomie des kirchlichen Lebens zu ändern, sie umzumodeln nach ihrem eigenen Bild und Ebenbild,  ihr an Stelle des Bildes Christi ihr eigenes Bild aufzuprägen, den Raum jenes Bildes für sich einzunehmen. All das reicht  mehr oder weniger an die Grenzen der Auflehnung – den von Christus eingesetzten Ökonomen, das Gebet, haben sie aus dem Haus des Gebets vertrieben und an seiner Statt nervös Gesetzesgelehrte, Verfassungsrechtler und Philosophiewissen-schafter eingesetzt, solche, die der göttlichen Gnade und des Gebets entbehren.

Τρίτη 13 Αυγούστου 2013

Hl. Gregor der Theologe Über die Liebe zu den Armen

Hl. Gregor der Theologe Über die Liebe zu den Armen
Hl. Gregor der Theologe
Über die Liebe zu den Armen [1]
Vorrede
1.Männer und Brüder und Mitbedürftige – denn alle sind wir arm und bedürftig der göttlichen Gnade, mag einer auch meinen, dem anderen überlegen zu sein, wenn er die Dinge mit  kleinen Maßstäben mißt –, ich bitte euch, nehmt diese Rede über die Liebe zu den Armen nicht mit Armseligkeit entgegen, sondern mit Großmut, damit ihr reich werden möchtet am Gottesreich. Und betet mit uns, damit uns gegeben werde, euch das Wort in Fülle zu verschaffen und mit diesem eure Seelen zu ernähren und das geistige Brot an jene auszuteilen, die hungern danach, sei es, indem wir Speise vom Himmel herabregnen lassen, wie Moses vormals (s. Ex 16,14ff), und Brot von Engeln verteilen (s. Ps 77,25), sei es indem wir mit wenigen Broten Tausende speisen in der Wüste, wie es Jesus danach tat (s. Mt 14,15ff), Er, das wahre Brot und die Quelle des wahren Lebens.

Παρασκευή 9 Αυγούστου 2013

„Gehorcht denen, die euch führen...“

„Gehorcht denen, die euch führen...“
Hl. Johannes Chrysostomos

Zum Schriftwort:
„Gehorcht denen, die euch führen...“ [1]

„Gehorcht denen, die euch führen, und ordnet euch unter,
denn sie halten Wache um  eurer Seelen willen,
als solche, die Rechenschaft abzulegen haben werden.“

Brief an die Hebräer, 13,17
 
Das Übel von Führungslosigkeit und  Ungehorsam

1. Führungslosigkeit [2] ist gewiß überall ein Übel und die Ursache vielen Unheils, der Anfang von Unordnung und Wirrsal, doch in der Kirche ist sie noch gefährlicher als anderswo, ist doch auch die Führung in der Kirche von einer größeren und höheren Ordnung. So wie der Chor aus der Melodie und aus dem Takt fällt, wenn du seinen Leiter entfernst,  wie die militärische Phalanx aufhört, die Schlachtordnung aufrechtzuerhalten, wenn du den Feldherrn beseitigst, und wie das Schiff versinkt, wenn du den Steuermann wegnimmst, so auch wirfst du alles um und gibst es der Zerstörung preis, wenn du den Hirten wegnimmst von der Herde.

Πέμπτη 8 Αυγούστου 2013

Über das Werk der Barmherzigkeit und seinen wahren Sinn

Über das Werk der Barmherzigkeit und seinen wahren Sinn
Hl. Symeon der Neue Theologe

 Über das Werk der Barmherzigkeit
und seinen wahren Sinn [1]
Vorrede
1. Βrüder und Väter, eigentlich dürfte ich nicht wagen, überhaupt zu euch zu sprechen, noch auch die Position des Lehrers einzunehmen vor eurer Liebe. Doch wie ihr wißt – das vom Künstler gebaute Musikinstrument läßt seine Klänge nicht dann ertönen und erfüllt die Ohren aller nicht dann mit süßen Melodien, wenn es dies will, sondern wenn der Atem[2] des Künstlers das Rohr füllt oder wenn die Saiten im Wohlklang angeschlagen werden von seinen Fingern. Dasselbe, so müßt ihr begreifen, geschieht auch mit mir. Achtet daher nicht auf die Geringheit des Instruments, damit sie euch nicht abgeneigt mache gegenüber dem, was im Folgenden gesagt werden wird. Richtet euren Blick vielmehr auf die Gnade des Heiligen Geistes, die von oben her die Seelen der Gläubigen inspiriert und erfüllt, und auf den Finger Gottes Selbst (s. Lk 11,20), der die Saiten des menschlichen Geistes[3] anschlägt und uns bewegt zum Reden. Wie dem Schall einer königlichen Trompete, oder um es richtiger zu sagen: dem König aller, Der gleichsam wie vermittels eines Instruments zu uns spricht, hört zu mit Verstand und in aller Ruhe.
 

Τετάρτη 7 Αυγούστου 2013

Hl. Basilios der Große: An die Reichen

Hl. Basilios der Große: An die Reichen
Hl. Basilios der Große
An die Reichen [1]

Der reiche Jüngling,
der dem Rat des Herrn nicht folgen mochte

1. Ueber diesen Jüngling (s. Mt 19,16ff) haben wir schon früher gesprochen, und der aufmerksame Hörer wird sich erinnern an das, was damals gesagt wurde. Zuerst nämlich, dass es sich bei ihm nicht um den Gesetzeslehrer handelt, von dem bei Lukas die Rede ist (s. Lk 10,25ff).[2] Denn  jener war ein Versucher, der seine Fragen hinterhältig stellte. Der Jüngling hier aber fragte aufrichtig, ließ sich allerdings von der Antwort nicht überzeugen. Denn hätte er dem Herrn seine Frage in böser Absicht gestellt, wäre er nicht betrübt über die von Ihm empfangene Antwort davongegangen.  
Deshalb schien uns seine Einstellung einigermaßen widersprüchlich, zeigte er sich doch einerseits als lobenswert seiner Frage wegen, andrerseits aber als völlig jämmerlich und hoffnungslos.

Τρίτη 6 Αυγούστου 2013

Abba Isaak der Syrer: Über die drei Arten von Wissen

Abba Isaak der Syrer: Über die drei Arten von Wissen
Abba Isaak der Syrer
Über die drei Arten
von Wissen [1]

[Rede 62]
Wissen und Glaube
1. Die Seele, die in ihrer Lebensführung dem Weg des Glaubens folgt, macht oft große Fortschritte hierin. Wendet sie sich aber wieder zurück zu den Methoden des Wissens, beginnt sie sogleich zu hinken im Glauben, und dessen noetische Kraft  –dank des göttlichen Beistands in seinen verschiedenen Formen präsent in der reinen Seele, die fraglos, in aller Einfachheit, darauf zurückgreift in allem, was sie betrifft  –weicht von ihr.
2.  Denn die Seele, die sich ein für allemal vertrauensvoll Gott übergeben und durch vielfache Erfahrung Seine Hilfe gekostet hat, sorgt sich nicht länger um sich selbst, sondern sie ist verstummt, sprachlos geworden vor Verwunderung, und es ist ihr nicht länger erlaubt, sich zurückzuwenden zu den Weisen ihres eigenen Wissens und von diesen Gebrauch zu machen, damit ihr nicht etwa durch dessen Widerspruch die Fürsorge Gottes entzogen werde, die sie unablässig im Verborgenen beschützt und behütet und ununterbrochen auf jede Weise für sie sorgt. Es wäre in der Tat Torheit von ihr, sich für fähig zu halten, kraft dieses ihres eigenen Wissens für sich selbst vorzusorgen.

Δευτέρα 5 Αυγούστου 2013

Hl. Johannes Chrysostomos - Nichts ist stärker als die Kirche

Hl. Johannes Chrysostomos
 
1. Hoch türmen sich die Wellen, heftig braust der Sturm. Doch wir fürchten nicht, unterzugehen, stehen wir doch auf dem Fels. Mag das Meer auch toben, den Fels kann es nicht zerbrechen. Mögen die Wellen sich überschlagen, das Schiff Jesu können sie nicht zum Kentern bringen. Was sollten wir fürchten, sag mir? Den Tod? "Leben ist für mich Christus, und Sterben Gewinn" (Phil 1,21). Das Exil? "Dem Herrn gehört die Erde, und alles, was auf ihr ist" (Ps 23,1). Die Beschlagnahme von Besitztümern? "Nichts brachten wir mit in diese Welt, und es liegt auf der Hand, dass wir auch nichts mitnehmen können, wenn wir sie verlassen" (1 Tim 6,7). Was die Welt erschreckt, ist mir nicht der Rede wert, woran sie sich erfreut, verspotte ich. Weder fürchte ich die Armut, noch begehre ich Reichtum. Der Tod erschreckt mich nicht, noch auch wünsche ich zu leben, es sei denn um eures Fortschritts willen. Deshalb erinnere ich euch an diese Dinge und bitte eure Liebe, zuversichtlich zu sein.

Κυριακή 4 Αυγούστου 2013

Rede an Eutropios

Rede an Eutropios
Hl. Johannes Chrysostomos
 
Rede an Eutropios
Diese erste seiner beiden "Reden an Eutropios" den Eunuchen, Patrizier und Konsul, hielt der hl. Johannes Chrysostomos im Frühjahr 399 in der Kathedrale der Hl. Apostel in Konstantinopel, als der mächtige und tyrannische Politiker, in Ungnade gefallen am Kaiserhof und verfolgt von kaiserlichen Truppen und vom empörten Volk, als letzte Hoffnung das kirchliche Asyl in Anspruch nahm (das er zuvor abgeschafft hatte) und im Heiligtum Zuflucht suchte. Die Kirche füllte sich bald mit solchen, die schwer gelitten hatten unter der unersättlichen Habgier, Macht- und Ruhmsucht des Tyrannen, und sie waren bereit, ihn zu lynchen. Mit seiner Rede gelang es  dem heiligen Johannes, seine Herde vor dieser Sünde zu bewahren und die Herzen zur Reue zu bewegen und zum Mitleid  für den Gestürzten, der sich, notdürftig mit einem Hemd bekleidet, an den Altar klammerte, und so wurde dessen Leben vorerst gerettet.

Παρασκευή 28 Ιουνίου 2013

Die Dogmen des christlichen Glaubens

Die Dogmen des christlichen Glaubens
Hl. Justin von Celije
Die Dogmen des christlichen Glaubens [1]
Quelle: http://www.prodromos-verlag.de/
1. Zum Begriff "Dogmatik"
Die Bedeutung und logische Definition des Begriffs "Dogmatik" ist in seinem Namen selbst enthalten. Dogmatik ist die Wissenschaft von den Dogmen des christlichen Glaubens. Doch da man auf Grund der Vielfalt der christlichen Glaubensbekenntnisse die Dogmen auf verschiedene Arten verstehen und interpretieren kann, bezeichnet die Orthodoxe Kirche, indem sie die Dogmen der göttlichen Offenbarung im evangelischen, apostolischen und katholischen Geist darlegt und interpretiert, ihre Dogmatik als "orthodox".[2] Damit sondert und grenzt sie sich ab von den nicht-evangelischen, nicht-apostolischen, nicht-katholischen und nicht-orthodoxen Heilslehren. Die orthodoxe Dogmatik ist mithin allem anderen voran die Wissenschaft, welche die Dogmen des orthodoxen Glaubens systematisch und im Geist der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolische Kirche darlegt und interpretiert.

Πέμπτη 27 Ιουνίου 2013

Geistiges Wissen und profane Gesinnung


Geistiges Wissen und profane Gesinnung
Hl. Symeon der Neue Theologe
Geistiges Wissen und profane Gesinnung
[1]
Die Hl. Schrift ist ein versiegelter Schatz
1. Brüder und Väter, das geistige Wissen ist gleich einem Haus, errichtet inmitten des weltlichen und hellenischen[2] Wissens, worin wie in einem festgefügten und sorgfältig verschlossenen Kasten das Verständnis der von Gott inspirierten Schriften und deren unaussprechlicher Reichtum hinterlegt sind. Diesen Reichtum vermag keiner je zu erblicken, der das Haus betritt, es sei denn, der Kasten werde ihm geöffnet. Die menschliche Weisheit ist außerstand, diesen Kasten zu öffnen, und deshalb bleibt der in ihm hinterlegte Reichtum des Hl. Geistes jedwelchem  der in der Welt lebenden Menschen unbekannt.  Selbst wenn sich ein Mensch den ganzen Kasten auf die Schultern laden und mit sich tragen würde − der darin hinterlegte Schatz bliebe ihm dennoch unbekannt.

Τετάρτη 26 Ιουνίου 2013

Heutzutage sei es unmöglich, heilig zu werden...

Heutzutage sei es unmöglich, heilig zu werden...
Hl. Symeon der Neue Theologe
Dass niemand sagen soll,
heutzutage sei es unmöglich, heilig zu werden [1]
Quelle:http://www.prodromos-verlag.de/
Christus einst wie jetzt Derselbe
1. Brüder und Väter, viele sagen tagtäglich  −und wir selbst hören, was sie sagen  −: "Lebten wir in den Tagen der Apostel und hätten wie sie die Ehre, Christus in Person zu begegnen, würden auch wir Heilige wie jene" (s. Mt 23,30), denn sie wissen nicht, dass Christus Derselbe ist, Der einst wie jetzt in der ganzen Welt spricht. Wäre Er nicht Derselbe jetzt wie damals, in allem derselbe Gott, sowohl in Seinen Energien als auch in Seinen Werken, wie könnte Er sagen, dass der Vater ewiglich im Sohn Sich zeigt und der Sohn im Vater (s. Joh 10,38 / 14,9ff), wirkend durch den Heiligen Geist: "Mein Vater wirkt immerdar, und auch Ich wirke" (Joh 5,17)?
2.  Doch vielleicht wird einer einwenden: "Es ist nicht dasselbe, Ihn damals im Leibe zu sehen und heute nur Seine Worte zu hören und über Ihn und Sein Reich belehrt zu werden."

Τρίτη 25 Ιουνίου 2013

Über das Kostbare und Lebenspendende Kreuz


Über das Kostbare und Lebenspendende Kreuz
Hl. Gregor Palamas
 Über das Kostbare und Lebenspendende Kreuz [1]
Homilie zum 3. Sonntag der Großen Fastenzeit

Das Kreuz Christi im Alten Bund
1. Das Kreuz Christi wurde auf verborgene Weise seit ältester Zeit vorangekündigt und in Figuren angedeutet, und keiner wurde je mit Gott versöhnt ohne die Kraft des Kreuzes. Nachdem unsere Ureltern im Paradies Gottes durch das Essen vom Baum das Gebot übertreten hatten, lebte die Sünde auf, wir aber starben und erlitten vor dem leiblichen Tod den Tod der Seele, der Trennung ist von Gott. All unser Leben nach der Übertretung war ein Leben in Sünde, ein Leben dem Fleische nach. Die Sünde "ordnet sich dem Gesetz Gottes nicht unter, noch auch ist sie imstand dazu, und die dem Fleisch gemäß Lebenden können Gott nicht gefallen" (Röm 8,7).

Δευτέρα 24 Ιουνίου 2013

Über die Metanie

 Über die Metanie
Hl. Kyrillos von Jerusalem
 Über die Metanie [1]
Quelle:http://www.prodromos-verlag.de/
Das große Übel der Sünde - woher es kommt
1. Eine schlimme Sache ist die Sünde,  eine höchst gefährliche Krankheit der Seele die Widersetzlichkeit gegen das göttliche Gesetz,  schneidet sie derselben doch den Lebensnerv ab und  liefert sie dem ewigen Feuer aus. Sie ist jedoch ein selbst-gewolltes Übel, ein Sproß der eigenen Wahl. Dass wir aus eigenem Willen sündigen, sagt irgendwo mit aller Deutlichkeit der Prophet: "Ich pflanzte dich als fruchtbaren und zur Gänze wahren Weinstock. Wie hast du dich zu Bitterkeit gewandelt  und bist zum fremden Weinstock geworden?"  (Jer 2,21).

Πέμπτη 20 Ιουνίου 2013

Strebt nach dem Licht!

Strebt nach dem Licht!
Hl. Symeon der Neue Theologe
"Strebt nach dem Licht!"[1]
Quelle: http://prodromos-verlag.de/texte.html
Der ewige Widerstreit von Licht und Finsternis.
1. Βrüder und Väter, ewiglich setzt sich dem Licht die Finsternis entgegen, dem Glauben der Unglaube, dem Wissen die Unwissenheit, der Liebe der Hass. Als Gott im Anfang sprach: "Es werde Licht" (Gen 1,3), und dies so geschah, da verschwand die Finsternis im Nu. Doch dem Rückzug des Lichts folgte ebenso augenblicklich die Nacht. Geschützt durch die Treue  zu Gott, wohnte Adam in der unsterblichen Herrlichkeit und war im Paradies, doch als er sich vom Widersacher zur Untreue verleiten ließ, wurde er zum Tod verurteilt und aus dem Paradies vertrieben, und anstelle des göttlichen und geistigen Wissens erwarb er das fleischliche Wissen. Denn als die Augen seiner Seele erblindeten und er herausfiel aus dem unvergänglichen Leben, begann er mit den leiblichen Augen zu schauen.

Τετάρτη 19 Ιουνίου 2013

Die Heiligen der Kirche.„Ich liebte das Martyrium, das auf so wunderbare Weise die Seele reinigt“*


Die Heiligen der Kirche
Die Heiligen unserer Kirche sind nicht irgendwelche Wesen aus einer anderen Welt, sondern Menschen mit denselben Leidenschaften wie wir. Jeder Mensch, egal wie alt er, ist von Jesus Christus, dem Haupt der Kirche, eingeladen, heilig zu werden, teilzuhaben an Seinem Kreuz, das die Garantie für die unsere eigene Auferstehung.

Die Heiligen trafen die mutige Entscheidung, zusammen mit Christus (durch das Martyrium des Blutes oder Gewissens) gekreuzigt zu werden, indem sie den „alten Menschen“ durch Umkehr überwanden. Ihre christusgleiche Demut zog die göttliche Gnade an, die in ihnen ruhte und sie zu Gottesträgern machte. Ihre vollständige Einheit mit Gott ist die „Psychologie der Heiligkeit“, wie der Hl. Justin Popovic feststellt: „In jedem Heiligen ist der HERR alles und jedes einzelne Ding in seiner Seele, in seinem Gewissen, in seinem Herzen und seinen Werken“.

Wir sollten ihnen mit Treue, Eifer, großer Liebe und der demütigen Gesinnung eines Jüngers nachfolgen, denn „ohne die Liebe zu den Heiligen ist unsere Orthodoxie gelähmt und unser Orientierungssinn ausgeschaltet – denn sie sind die Beispiele, denen man folgen muss.“ (Fr. Seraphim Rose).

Παρασκευή 14 Ιουνίου 2013

Die Suche nach der Warheit


 THEMEN ZUR ORTHODOXEN KATECHESE
 
Von P. Antonios Alevizopoulos
Dr. der Theologie und Philosophie
 DIE SUCHE NACH DER WAHRHEIT

Übersetzung: Sr. Matthaia ©Heiliges Kloster Pantokratoros
Die Frage nach der Wahrheit hat die Menschheit durch die Jahrhunderte hindurch beschäftigt; sie ist eine immer aktuelle Frage, die ihrer Natur nach die Menschen dazu führt, nach einer Antwort zu suchen. Die Philosophen, besonders die alten Griechen, stellten die Frage: „Was ist Wahrheit?“, und die meisten Menschen haben rational danach gesucht. Manche sagten, daß die Wahrheit eine Idee ist, ein „Prinzip aller Dinge“, der „erste unbewegte Beweger“ und nannten sie Gott.
Aber dieser "Gott", der Gott der Philosophen, kann nicht erlösen. Er berührt nur das rationale Vermögen des Menschen, und nicht den Menschen als Ganzes. Niemand kann in persönliche Gemeinschaft mit ihm gelangen, da er keine Person ist, sondern etwas Unpersönliches, ein universelles Bewusstsein, das blind handelt, oder so entfernt und transzendent ist, dass es kein Interesse am Menschen oder der Welt hat.

Πέμπτη 13 Ιουνίου 2013

Was ist die Heilige Offenbarung?

THEMEN ZUR ORTHODOXEN KATECHESEVon P. Antonios Alevizopoulos
Dr. der Theologie und Philosophie
Was ist die Heilige Offenbarung?

Übersetzung: Sr. Matthaia ©Heiliges Kloster Pantokratoros

Gemäß dem Orthodoxen Glauben, ist die Kirche nicht auf schriftlichen Texten gegründet, sondern auf dem Bekenntnis, daß Christus Gottmensch ist, daß sich also in der Person Christi Gott mit dem Menschen vereint, „unteilbar, unwandelbar, unverwechselbar, untrennbar“; und der Mensch kam in wahre Gemeinschaft mit Gott, und in der Person Christi wurden Gott und Mensch hypostatisch vereinigt, d.h. zu einer einzigen Persönlichkeit.

Der Sohn und Wort Gottes fährt fort, hypostatisch mit Seinem Leib vereint zu sein, und als das Haupt der Kirche, ist Er immer vereint mit uns (Mt. 18,20; 28,20). Der Heilige Geist aktiviert die Gegenwart Christi im Leben der Kirche (1 Kor. 12,3). Deshalb ist die Kirche auch "Säule und Grundfeste der Wahrheit" (1 Tim. 3,15; 1 Kor. 2,7-11).

Τετάρτη 12 Ιουνίου 2013

Themen zur Orthodoxen Katechese.Die Kirche


THEMEN ZUR ORTHODOXEN KATECHESE

Es ist eine traurige Tatsache, daß so viele Gläubige der Orthodoxen Kirche deren dogmatische Wahrheiten nicht kennen. Der Mangel an Kenntnis der göttlichen Lehren der Kirche ist nicht normal, obwohl viele glauben, daß alle Dogmen eine Sache der Spezialisten sei.
Wer Christ genannt werden will, muß auch mit all seiner Kraft nach dem Wissen streben. Es ist wahr, dass wir alle einer ständigen Katechese bedürfen. Um diesem heiligen Bemühen zu dienen, veröffentlichen wir kurze, klare und einfacheTexte, die das nötige Wissen über unseren Glauben enthalten.

DIE KIRCHE
 Von P. Antonios Alevizopoulos
Dr. theol. und Dr. phil.
Übersetzung: Sr. Matthaia ©Heiliges Kloster Pantokratoros
Die Kirche als der Leib Christ ist ein göttlich-menschlicher (theanthropischer) Organismus, d.h. eine zugleich unsichtbare und sichtbare Wirklichkeit. Die unsichtbare Dimension der Kirche bezieht sich auf die Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch und hat als Vorbild die Gemeinschaft der drei Personen der Heiligsten Dreifaltigkeit. Mit der Erschaffung der Engel wurde die himmlische Kirche konstituiert; dieser Kirche wurde der Mensch hinzugefügt:

Πέμπτη 25 Απριλίου 2013

Die Heiligen der Kirche


Die Heiligen unserer Kirche sind nicht irgendwelche Wesen aus einer anderen Welt, sondern Menschen mit denselben Leidenschaften wie wir. Jeder Mensch, egal wie alt er, ist von Jesus Christus, dem Haupt der Kirche, eingeladen, heilig zu werden, teilzuhaben an Seinem Kreuz, das die Garantie für die unsere eigene Auferstehung.

Die Heiligen trafen die mutige Entscheidung, zusammen mit Christus (durch das Martyrium des Blutes oder Gewissens) gekreuzigt zu werden, indem sie den „alten Menschen“ durch Umkehr überwanden.

Σάββατο 9 Φεβρουαρίου 2013

Warum ich das Papsttum verließ (1)

Warum ich das Papsttum verließ
Ierodiakon Paul de Ballester-Convallier
 
1. Wie alles begann

      Meine Konversion zur Orthodoxie begann eines Tages, als ich die Bibliothek des Klosters, zu dem ich gehörte, neu ordnete. Dieses Kloster gehört zum Franziskanerorden und befindet sich in meinem Heimatland, Spanien.  Während ich verschiedene alte Artikel, die die Heilige Inquisition betrafen, einsortierte, stieß ich auf einen wirklich eindrucksvollen Artikel, aus dem Jahre 1647. Dieser Artikel beschrieb eine Entscheidung der Heiligen Inquisition, die jeden Christen als häretisch exkommunizierte, der es zu glauben wagte, es akkzeptierte oder anderen predigte, daß sich der Apostel Paulus auf seine apostolische Autorität stützt.

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